Mit Sonnenpower einmal um die Erde. Das Solarboot „MS Tûranor Planet Solar“ hat geschafft, was vor ihm noch kein Schiff der Welt geschafft hat. In 584 Tagen hat die Crew die „Planet Solar“ einmal um den Erdball gesteuert.
Treibstoff hat das Solarboot dabei nicht verbraucht. Für die sparsame Fahrt sorgten 38000 Solarzellen, die das Schiff auf eine Geschwindigkeit von fünf bis sechs Knoten beschleunigen. Insgesamt bedecken die Module eine Fläche von 573 Quadratmeter. Schien keine Sonne, dann blieb die „Planet Solar“, dank Lithium-Akkus, bis zu drei Tage funktionstüchtig. Gebaut wurde das futuristische Wasserfahrzeug in einer Kieler Werft.
Die Crew startete am 27.09.2010 im Hafen von Monaco zu Ihrer Weltreise. Von dort aus ging es nach Westen an den amerikanischen Kontinent. Über den Panamakanal fuhr die „Planet Solar“ in den Pazifik und von dort aus über den Indischen Ozean und den Suezkanal zurück nach Monaco. Das kleine Königtum erreichte das Solarboot am 5. Mai 2012 nach exakt 584 Tagen, 23 Stunden und 31 Minuten.
Ursprüngliches Ziel war es, die Erde in nur 160 Tagen zu umrunden. Dieses Ziel wurde bei Weitem nicht erreicht. Dennoch zeigt die Reise, welches Potential in der Solarenergie steckt, denn keine der Solarzellen versagte auf der Fahrt den Dienst. Die Initiatoren der Weltumrundung erhoffen sich von der Aktion neue Impulse für die Solartechnik und eine beschleunigte Abkehr von fossilen Brennstoffen. Aus diesem Grund wurde die „Planet Solar“ auch als „Botschafterin für die solare Mobilität“ bezeichnet.
Nach der Weltreise ist die Zeit der „Planer Solar“ jedoch noch nicht beendet. Der Solarkatamaran soll in Zukunft als Urlaubsschiff durch das Mittelmeer kreuzen.


Viele Menschen, die ein Haus haben, träumen sicherlich davon, einen Wintergarten anzubauen. Dies hat viele Vorteile, denn ein Wintergartenanbau sieht nicht nur schön aus und ermöglicht das Gefühl von Draußensein auch bei schlechtem Wetter, sondern ein Wohnwintergarten vergrößert auch die tatsächliche Wohnfläche. Aber all die positiven Aspekte werden jedem schnell klar sein, interessanter ist es doch, was für Kosten oder Schwierigkeiten bei einem Wintergartenanbau auf den Bauherren zukommen könnten.
Die größte internationale Fachmesse für Solarenergie ist am 10.Juni 2011 mit einem neuen Aussteller- und Besucherrekord zu Ende gegangen: Rund 2280 Aussteller und 77.000 Besucher aus 156 unterschiedlichen Ländern fanden den Weg zur Neuen Messe München. Hauptthema war diesjährlich, passend zur in den jüngsten Zeit wieder aufgeflammten Diskussion über Kernenergie, die Energiewende; auf einer Fläche von 168.000 Quadratkilometern wurden in insgesamt 15 Hallen zahlreiche zukunftsweisende solartechnische Lösungen und Dienstleistungen aus den Bereichen “Photovoltaik”, “Solarthermie” und “PV Produktionstechnik” präsentiert. Erneut vermochte die Intersolar damit ein Wachstum gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnen – ein Zeichen für die zunehmende Bedeutung der Branche und der Solarenergie.